Folgeverordnung ansprechen
1. Verantwortung für therapeutische Kontinuität übernehmen
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Therapeut:innen handeln vorausschauend und behalten den gesamten Therapieverlauf im Blick
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Der Therapiebedarf besteht häufig über das aktuelle Rezept hinaus und endet nicht automatisch mit der letzten Behandlung
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Kontinuität ist ein zentraler Erfolgsfaktor für nachhaltige Behandlungsergebnisse
2. Folgeverordnungen frühzeitig und strukturiert ansprechen
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Die Ansprache erfolgt idealerweise spätestens zur Hälfte der laufenden Verordnung
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Patient:innen erhalten ausreichend Zeit, Arzttermine zu organisieren und ihre Planung anzupassen
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Therapieunterbrechungen und organisatorische Brüche werden so wirksam vermieden
3. Mehrwert für Patient:innen durch transparente Kommunikation schaffen
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Frühzeitige Information sorgt für Sicherheit und Orientierung im Behandlungsverlauf
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Patient:innen verstehen besser, warum weitere Maßnahmen sinnvoll und notwendig sind
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Die Compliance steigt und das Vertrauen in die therapeutische Begleitung wird gestärkt
4. Therapieunterbrechungen und unnötige Wechsel vermeiden
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Eine klare Struktur im Behandlungsprozess reduziert Terminlücken und Verschiebungen
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Therapeutische Kontinuität bleibt erhalten und unnötige Therapeut:innenwechsel werden vermieden
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Die Behandlungsqualität und Zufriedenheit aller Beteiligten verbessern sich nachhaltig
5. Therapeutische Kompetenz aktiv und fachlich fundiert einbringen
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Therapeut:innen sprechen aktiv Empfehlungen für passende und sinnvolle Heilmittel aus
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Maßnahmen werden am tatsächlichen Therapieverlauf und an individuellen Bedürfnissen ausgerichtet
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Höherwertige oder zielführendere Behandlungsformen können gezielt eingesetzt werden
6. Einheitliche Prozesse als Qualitätsmerkmal der Praxis etablieren
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Gespräche zur Folgeverordnung werden nachvollziehbar dokumentiert
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Empfang und Team sind jederzeit transparent informiert und handlungsfähig
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Klare Abläufe stärken die Therapeutenidentität und unterstützen Qualität, Wirtschaftlichkeit und Organisation der Praxis