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Aktive Ansprache

1. Persönliche Ansprache als Grundlage für Beziehung und Therapieerfolg
  • Persönliche Ansprache ist ein Ausdruck von Wertschätzung gegenüber Patient:innen
  • Sie beeinflusst maßgeblich die therapeutische Beziehung und den Behandlungsverlauf
  • Eine stabile Beziehung erhöht die Compliance und unterstützt nachhaltige Therapieerfolge

 

2. Therapeutische Haltung wirkt stärker als jede Technik
  • Kommunikation prägt den Behandlungsprozess stärker als einzelne Behandlungstechniken
  • Eine klare, wertschätzende Haltung schafft Sicherheit und Orientierung für Patient:innen
  • Motivation und Mitarbeit entstehen vor allem durch Beziehung und Vertrauen

 

3. Bewusste Begrüßung und Körpersprache gezielt einsetzen
  • Die namentliche Ansprache ist ein starker persönlicher Anker im Kontakt mit Patient:innen
  • Freundlichkeit, Blickkontakt und offene Körperhaltung wirken unterbewusst und unmittelbar
  • Therapeut:innen werden in ihrem Auftreten jederzeit von Patient:innen und Umfeld wahrgenommen

 

4. Individuelle Fragen statt routinierter Floskeln verwenden
  • Standardisierte Floskeln liefern kaum relevante Informationen für den Therapieverlauf
  • Persönliche und offene Fragen fördern echten Dialog und aktive Beteiligung
  • Der Fokus liegt auf konkreten Veränderungen im Alltag der Patient:innen

 

5. Beobachten, beschreiben und positive Entwicklungen sichtbar machen
  • Wahrnehmungen werden sachlich beschrieben und nicht bewertet
  • Positive Veränderungen werden zeitnah und konkret benannt
  • Wertschätzendes Feedback stärkt Motivation und Selbstwirksamkeit der Patient:innen

 

6. Persönliche Ansprache als Teil der therapeutischen Identität leben
  • Wertschätzende Kommunikation gilt konsequent für alle Patient:innen
  • Freundlichkeit und individuelle Ansprache prägen das Bild der Praxis nach innen und außen
  • Ansprache ist Ausdruck professioneller Haltung und nicht nur eine erlernte Gesprächstechnik